
ADHS neu verstehen:
Körper & Gehirn im Zusammenspiel
ADHS ist weit mehr als nur Unruhe oder Unaufmerksamkeit.
Aus neurophysiologischer Sicht zeigt sich häufig: Erst wenn der Körper seine stabile Mitte findet, kann auch im Kopf Ordnung entstehen.
Wir behandeln nicht nur das Verhalten, sondern unterstützen die zugrundeliegenden neuronalen Prozesse.
Das Gleichgewichtsorgan als Schlüssel (Utriculi-Ansatz)
Das Vestibularorgan im Innenohr signalisiert dem Gehirn, wo sich der Kopf im Raum befindet. Über sanfte, gezielte Bewegungsanreize helfen wir dem Zentralnervensystem, die Körperspannung automatisiert zu regeln. Das entlastet das Gehirn und schafft freie Kapazitäten für Aufmerksamkeit und Denken.
Vom entspannten Nacken zur besseren Stiftführung
Ein dauerhaft angespannter Nacken versetzt den Körper in eine Art ständige Alarmbereitschaft. Durch die Förderung der Beckenstabilität und der Rumpfmuskulatur entlasten wir die Haltung. Das Kind sitzt ruhiger, entspannter und kann die Handmotorik viel besser steuern.
Lernen mit Bewegung & Erfolgserlebnissen
Klassisches Stillsitzen und stumpfes Üben führen bei ADHS oft zu Frust. Wenn wir kognitive Aufgaben (wie Lesen oder Rechnen) mit koordinierter Bewegung verknüpfen, verankern sich Lerninhalte leichter im Langzeitgedächtnis. Misserfolge werden abgebaut, die intrinsische Motivation erwacht wieder.
Egal ob Sie als Eltern Unterstützung für Ihr Kind suchen oder als Fachkraft aus Therapie und Pädagogik Interesse an unseren Fortbildungen haben:
Wir stehen für einen offenen, praxisnahen und professionellen Austausch auf Augenhöhe.